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Ein Weg zu mehr Klarheit

für Beziehungen, Sexualität und eigenes Erleben.

Beziehung und Sexualität können viel Nähe schenken – und sie können anstrengend werden, wenn Bedürfnisse nicht mehr richtig zusammenfinden. Wenn Gespräche festfahren, Missverständnisse zunehmen oder Sexualität belastet erlebt wird, entsteht oft das Gefühl, keinen echten Zugang mehr zueinander oder zu sich selbst zu haben. Paar- und Sexualtherapie bieten einen geschützten Raum, um diese Dynamiken zu verstehen und neue Wege miteinander oder für sich selbst zu entwickeln.

In meiner Arbeit verbinde ich einen systemischen und integrativen Ansatz mit einer Haltung, die unterschiedliche Sichtweisen ernst nimmt. Ich bin darum bemüht, die Perspektiven beider Personen – oder einer einzelnen Person – so zu verstehen, dass dahinterliegende Bedürfnisse sichtbar werden. Es geht nicht darum, einen Schuldigen zu finden oder festzustellen, wer „recht“ hat, sondern darum zu erkennen, was jeder Mensch innerlich versucht zu schützen oder zu erreichen.

Sexualität ist dabei ein eigener, sensibler Bereich: Für manche Paare ist sie Teil der gemeinsamen Themen, für andere Menschen ein persönliches Anliegen. Auch Einzelpersonen finden hier Raum für Fragen zu Lust, Nähe, Unsicherheit, körperlichen Empfindungen oder funktionellen Schwierigkeiten. Sexualtherapie bedeutet nicht, „zu funktionieren“, sondern Klarheit und Sicherheit im eigenen Erleben zu gewinnen.

Ich arbeite ruhig, klar und zugewandt – mit Blick auf Emotionen, Muster und körperliches Erleben. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem mehr Verständnis entstehen kann: füreinander, für sich selbst und für die eigenen Bedürfnisse. Oft ist es genau dieses Verständnis, das wieder Zuversicht ermöglicht und Veränderung in Bewegung bringt.

Paartherapie

Jeder Mensch hat ein angeborenes Bedürfnis nach Liebe und Verbindung. Gelingende und bereichernde Beziehungen sind daher ein wesentlicher Teil unserer menschlichen Natur.

Und doch gibt es Phasen, in denen genau diese Verbindung nicht mehr selbstverständlich gelingt. Man spürt, dass da einmal mehr Nähe war, doch jetzt landen Gespräche schneller im Missverständnis, kleine Situationen werden zu Auslösern, und vieles fühlt sich schwerer an, als es sollte. Trotz aller Bemühungen entsteht das Gefühl, nicht mehr richtig zueinander durchzudringen.

In solchen Momenten tauchen in vielen Beziehungen fragen auf, wie:

 

  • Warum geraten wir immer wieder in dieselben Muster?

  • Warum fühle ich mich in der Beziehung so allein?

  • Warum reden wir – und trotzdem verändert sich nichts?

  • Warum lösen Kleinigkeiten so starke Reaktionen aus?

  • Warum passiert es immer wieder, dass einer von uns dichtmacht oder sich zurückzieht?
  • Warum habe ich so viel Angst davor, verletzt oder verlassen zu werden?

In der Paartherapie betrachten wir diese Dynamiken gemeinsam. Dabei geht es nicht nur um das Gesagte, sondern um das, was darunter wirksam ist: individuelle Bedürfnisse, innere Schutzmechanismen und alte Verletzungen sowie erlernte Beziehungsmuster aus früheren Partnerschaften oder der Kindheit, die bis in die aktuelle Beziehung hineinreichen. Beziehung scheitert selten an einzelnen Themen – sondern daran, dass Menschen einander nicht mehr wirklich erreichen oder nicht verstehen können, warum sie selbst oder der andere so reagieren, wie sie reagieren.

Ich arbeite mit einer Haltung, die beide Perspektiven ernst nimmt. Mir ist wichtig zu verstehen, wie jede Person fühlt und warum sie so handelt, wie sie handelt. Es geht nicht darum, einen Schuldigen zu finden oder festzustellen, wer „recht“ hat. Jede Person verfolgt – bewusst oder unbewusst – eine innere positive Absicht, die für sie Sinn ergibt. Manchmal passen diese Absichten und Bedürfnisse nicht zusammen, und genau hier entsteht Konflikt. Paartherapie hilft, diese unterschiedlichen Bedürfnisse sichtbar zu machen und nach Wegen zu suchen, die beiden gerecht werden.

 

Im therapeutischen Prozess:

  • erkennen wir typische Konflikt- und Reaktionsmuster
  • machen innere emotionale Prozesse verständlich
  • schauen darauf, was Nähe verhindert: Unsicherheit, Enttäuschung, Rückzug, Überforderung
  • entwickeln wir Möglichkeiten, sich klar mitzuteilen und einander wieder wahrzunehmen

 

Paartherapie kann helfen, wieder Boden unter den Füßen zu spüren – und eine Form von Beziehung zu gestalten, die sich ehrlicher, sicherer und tragfähiger anfühlt. Oft entsteht dadurch zum ersten Mal seit längerem wieder ein Moment von Ruhe: das Gefühl, verstanden zu werden und den anderen erneut erreichen zu können.

Sexualtherapie

Sexualität ist ein Bereich, in dem wir viel Nähe erleben können – und zugleich besonders verletzlich sind. Wenn Sexualität belastend wird, sich verändert oder nicht mehr so gelingt wie früher, entsteht schnell Verunsicherung: Lustlosigkeit, Erektionsprobleme, Orgasmusschwierigkeiten, Schmerzen beim Sex oder das Gefühl, den eigenen Körper nicht mehr richtig zu spüren. Sexualtherapie kann hier Orientierung geben – für Paare ebenso wie für Einzelpersonen.

Zu Beginn geht es immer darum, gemeinsam zu verstehen, woher die Schwierigkeiten kommen. Sexualität wird von vielen Faktoren beeinflusst: körperliche oder medizinische Aspekte, hormonelle Veränderungen, Stress, psychische Belastungen, Erwartungen oder Themen innerhalb der Beziehung. Häufig greifen mehrere dieser Ebenen ineinander. Deshalb verschaffe ich mir zunächst ein klares Bild, welche Einflüsse bei Ihnen eine Rolle spielen und wie sie sich gegenseitig verstärken können. Wenn diese Zusammenhänge deutlicher werden, entsteht oft bereits mehr Orientierung und Entlastung.

Die syndyastische Sexualtherapie bildet den Kern meiner Arbeit. Sie versteht Sexualität als ein lebendiges Zusammenspiel von Bedürfnissen, Gefühlen, Körperempfinden und Beziehungserfahrungen. Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, Wünsche und Unsicherheiten mit – und manchmal passen diese inneren Welten nicht direkt zueinander. Das ist kein Fehler, sondern zutiefst menschlich. In der Therapie schaffen wir einen wertfreien Raum, in dem alles offen ausgesprochen werden darf, ohne Scham und ohne Bewertung. Wenn Belastendes nicht länger im Verborgenen bleibt, entsteht mehr Verständnis für die eigenen Bedürfnisse und für die des anderen – und damit ein neuer Zugang zu einer Sexualität, die sich natürlicher und stimmiger anfühlt.

Ein weiterer Schritt besteht darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen Sexualität sich wieder freier entwickeln kann. Wenn innere Anspannung oder Erwartungsdruck abnehmen, wird es leichter, den eigenen Körper wahrzunehmen und herauszufinden, was sich gut anfühlt und was Sicherheit schafft. Dieser Prozess verläuft behutsam und orientiert sich an dem, was jede Person individuell braucht.

Sexualtherapie unterstützt unter anderem bei:

  • Lustlosigkeit 
  • Erektionsstörungen
  • Orgasmusschwierigkeiten
  • Schmerzen beim Sex (z. B. Vaginismus, Dyspareunie)
  • vorzeitigem Samenerguss
  • ausbleibender Erregung
  • sexueller Unsicherheit
  • Scham
  • Leistungsdruck
  • sexuellen Blockaden nach belastenden Erfahrungen

Psychotherapie & Beratung

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Paar- & Sexualtherapie

Liebe zu geben und Liebe zu empfangen, sind grundlegende Elemente unserer menschlichen Natur.
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